Karrieresprung
erstelllt 03.07.2018
Wenn eine Führungskraft dich fragt, ob du eine höhere Position übernehmen möchtest, fühlt sich das oft wie eine Prüfung an. Viele trauen sich nicht, ehrlich zu antworten – aus Loyalität, Unsicherheit oder Angst, eine Chance zu verpassen. Dabei ist ein bewusstes Nein genauso professionell wie ein Ja, wenn es auf Klarheit statt auf Druck basiert.
Souverän reagieren
Wenn dir eine höhere Position angeboten wird, wie kannst du souverän reagieren?
Darf man „Nein“ sagen? – Ja! Und zwar ohne schlechtes Gewissen.
Ein Nein kann genauso mutig sein wie ein Ja. Es bedeutet nicht, dass du unambitioniert bist — sondern dass du bewusst entscheidest, was zu dir passt.
Vielleicht steckt hinter deinem Zögern:
- Angst vor dem Unbekannten
- Sorge, das Vertraute zu verlieren
- Zweifel an den eigenen Fähigkeiten
- das Gefühl, dich rechtfertigen zu müssen
All das ist menschlich.
Warum Klarheit über deine Stärken entscheidend ist
Wenn du gefragt wirst, welche Kompetenzen du mitbringst oder wohin du dich entwickeln willst, wird es oft schwierig. Viele von uns können ihre eigenen Potenziale nicht klar benennen — obwohl sie sie täglich leben.
Genau hier lohnt es sich, vorbereitet zu sein:
- eine ehrliche Standortbestimmung
- eine klare Sicht auf deine Stärken
- ein Update deiner Kompetenzbelege
- eine Idee davon, wohin du dich entwickeln möchtest
Nicht für HR – für dich.

Warum das wichtig ist
Wenn du deine eigenen Potenziale kennst, kannst du souverän entscheiden:
- ob du eine neue Rolle willst
- ob du sie nicht willst
- oder ob du etwas ganz anderes brauchst
Ein bewusstes Nein ist kein Rückschritt.
Es ist Selbstbestimmung.
Sei vorbereitet — für dich, nicht für andere
Ich unterstütze dich gerne dabei, deine Stärken sichtbar zu machen, deine Ziele zu klären und herauszufinden, was wirklich zu dir passt.
Auch der Minikurs "Perspektivwechsel" kann Licht ins Dunkel bringen.